Themenabend im November 2017

Themenabend im November 2017

Werner Winkler wird zum Thema „Aus der Geschichte des Braunkohlenveredelungswerkes Espenhain: Die Rolle von Bildung, Kultur und Sport“ sprechen.


Nahezu 80 Jahre lang war Espenhain ein Standort für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Kultur und Sport prägten den Ort. Dafür stand einst das Kulturhaus Clara Zetkin. Die BSG Aktivist Espenhain schrieb Sportgeschichte weit über die Region hinaus. Mit dem Aus des Werkes ging auch dies zu Ende.

Werner Winkler hat zu all dem recherchiert. Er hat Spannendes und Interessantes darüber zu berichten, so etwa dazu, wie Ende 1945 unter sowjetischer Führung die Ankurbelung der Produktion erfolgte, bereits zwei Jahre später die Belegschaft des Werkes wieder den früheren Produktionsstand erreichte und wie damit Bemühungen zu Verbesserungen der Lebensbedingungen der Beschäftigten und Einwohner einhergingen.

Er wird einen Blick auf die Blütezeit von Werk und Gemeinde bis Ende der Sechziger Jahre werfen, um schließlich auf die Folgen der Werksschließung einzugehen.


Wann? 23.11.2017, 19 Uhr · Wo? Bürgerhaus „Goldener Stern“ in Borna

Hermann Eugen Müller in der Wikipedia

Stele an der „Ladenstraße“, Werkstraße Böhlen
Stele an der „Ladenstraße“, Werkstraße Böhlen

Ein aktueller Wikipedia-Eintrag ist Hermann Eugen Müller gewidmet. Als zum Beginn des 20. Jahrhunderts der bergmännische Tiefbau vom Profit versprechenden Tagebau mit seinen größeren Anlagen verdrängt wurde, zog er aus dem Niedergang der Schächte im Bornaer Land seine Schlussfolgerungen und setzte sie in die Tat um. Sein Weg führte ihn bis auf den Posten des Generaldirektors der AG Sächsische Werke. Hier war er besonders an der Standortentwicklung in Böhlen beteiligt.

Mitgliedern des Heimatvereins des Bornaer Landes ist Müller aus den „Heimatblättern“ und einem Themenabend mit Prof. Dr. Fritz Hönsch aus Leipzig bekannt. Sein Einfluss auf die Entstehung der Böhlener Werke wird außerdem auf einer unserer Stelen am „Industriekultur-Erlebnispfad“ dokumentiert.


Weblink: Hermann Eugen Müller in der Wikipedia

Schillerfest 2017 in Kahnsdorf

Vom 16.–18. Juni 2017 wird das Rittergut Kahnsdorf wieder zum Schiller-Treff! In diesem Jahr wird das Ereignis vom Kulturpark Deutzen organisiert und durchgeführt. An einzelnen Programmpunkten sind Mitglieder des Heimatvereins des Bornaer Landes beteiligt.

Das Schillerfest wird am Freitag ab 17:00 Uhr mit Festvortrag und Konzert eröffnet. Hans-Jürgen Ketzer widmet sich dem Titelthema „Freude schöner Götterfunken“. Den Ansatz für seine Rede mit Zeitbezug, bildet wieder die Begegnung zwischen Friedrich Schiller und Christian Gottfried Körner im Sommer 1785.

Schülerprogramme bilden den zeitlichen Rahmen am Samstag ab 10:30 Uhr. Gegen 13:30 Uhr führt ein Spaziergang mit Sabine Raabe durch den Ort am Hainer See. In der zweiten Hälfte des Tages folgen eine musikalisch-begleitete Lesung mit dem Lyriker und Grafiker Andreas Reimann (15:30 Uhr), ein Konzert mit dem Liedermacher Bastian Bandt (17:00 Uhr) und am Abend (20:00 Uhr) das Stück „Nu grade“ von Dietmar Halbhuber mit Schiller-Interpretationen von Lene Voigt.

Am Sonntag werden die Festspiele von einer Matinée am Vormittag – und ab 14:00 Uhr von einem feierlichen Konzert in der St. Laurentius-Kirche zu Zöpen abgerundet.