Internationales Symposium in Borna

   Die Teilnehmer vor dem Stadtkulturhaus Borna
Die Teilnehmer vor dem Stadtkulturhaus Borna

Zusammen mit dem ICATAT Magdeburg-Berlin und dem ZEOK Leipzig luden wir am 6. und 7. April 2013 zu einem Symposium ein, welches sich mit dem Tatarengrab bei Kleinbeucha beschäftigte. Im Stadtkulturhaus Borna diskutierten Gäste aus Tatarstan, der Ukraine, Russland, Litauen und Deutschland über die Herkunft des in Kleinbeucha ruhenden Mannes. Es wurde die These aufgestellt, dass der Jussuf genannte Soldat vom Baltikum stammen könnte. Weitere Schwerpunkte bildeten die islamische und tatarische Kultur, sowie die Trugschlüsse, denen wir in Westeuropa aufsitzen. Während der Konferenz wurde auch die Arbeit der Beuchaer Bürger, die seit 200 Jahren das Grab pflegen, gewürdigt. Ihr Wirken wird kultur- und länderübergreifend anerkannt.

Einen Tag später stand eine Ausfahrt zu verschiedenen Orten der „Völkerschlacht bei Leipzig“ auf dem Programm.

Ein Schülermedienworkshop hat dieses Ereignis mit vorbereitet, begleitet und dokumentiert. Das Ergebnis soll zukünftig Bürgern, Bildungseinrichtungen und Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wird sich eine Sondernummer unserer „Heimatblätter – Beiträge aus dem Altenburger und Bornaer Land“ mit den Resultaten des Symposiums beschäftigen.