Pandemien historisch

Virus-Symbol

Die momentane Bedrohung ist rund und macht optisch etwas her. Es ist das Coronavirus. Seine Visualisierung blüht auf allen Bildschirmen – wie sonst die schönsten Frühlingsboten, welche wir zurzeit nur vom Fenster aus sehen können. Es ist das Symbol einer Grenzerfahrung.

Doch wie wirkten sich frühere Seuchen auf das historische Gedächtnis unserer Region aus? Welche Einschränkungen traf man bereits damals? Darüber möchte das Projekt „Pandemien historisch“ Überblick geben.

Der aktuellen Infektionslage geschuldet, ist das Vorhaben aus der Distanz heraus entstanden – sozusagen kontaktlos.


Weblink: http://pandemien-historisch.hvbola.de

Hermann Eugen Müller in der Wikipedia

Stele an der „Ladenstraße“, Werkstraße Böhlen
Stele an der „Ladenstraße“, Werkstraße Böhlen


Ein aktueller Wikipedia-Eintrag ist Hermann Eugen Müller gewidmet. Als zum Beginn des 20. Jahrhunderts der bergmännische Tiefbau vom Profit versprechenden Tagebau mit seinen größeren Anlagen verdrängt wurde, zog er aus dem Niedergang der Schächte im Bornaer Land seine Schlussfolgerungen und setzte sie in die Tat um. Sein Weg führte ihn bis auf den Posten des Generaldirektors der AG Sächsische Werke. Hier war er besonders an der Standortentwicklung in Böhlen beteiligt.

Mitgliedern des Heimatvereins des Bornaer Landes ist Müller aus den „Heimatblättern“ und einem Themenabend mit Prof. Dr. Fritz Hönsch aus Leipzig bekannt. Sein Einfluss auf die Entstehung der Böhlener Werke wird außerdem auf einer unserer Stelen am „Industriekultur-Erlebnispfad“ dokumentiert.


Weblink: Hermann Eugen Müller in der Wikipedia

Schillerfest 2017 in Kahnsdorf

Vom 16.–18. Juni 2017 wird das Rittergut Kahnsdorf wieder zum Schiller-Treff! In diesem Jahr wird das Ereignis vom Kulturpark Deutzen organisiert und durchgeführt. An einzelnen Programmpunkten sind Mitglieder des Heimatvereins des Bornaer Landes beteiligt.

Das Schillerfest wird am Freitag ab 17:00 Uhr mit Festvortrag und Konzert eröffnet. Hans-Jürgen Ketzer widmet sich dem Titelthema „Freude schöner Götterfunken“. Den Ansatz für seine Rede mit Zeitbezug, bildet wieder die Begegnung zwischen Friedrich Schiller und Christian Gottfried Körner im Sommer 1785.

Schülerprogramme bilden den zeitlichen Rahmen am Samstag ab 10:30 Uhr. Gegen 13:30 Uhr führt ein Spaziergang mit Sabine Raabe durch den Ort am Hainer See. In der zweiten Hälfte des Tages folgen eine musikalisch-begleitete Lesung mit dem Lyriker und Grafiker Andreas Reimann (15:30 Uhr), ein Konzert mit dem Liedermacher Bastian Bandt (17:00 Uhr) und am Abend (20:00 Uhr) das Stück „Nu grade“ von Dietmar Halbhuber mit Schiller-Interpretationen von Lene Voigt.

Am Sonntag werden die Festspiele von einer Matinée am Vormittag – und ab 14:00 Uhr von einem feierlichen Konzert in der St. Laurentius-Kirche zu Zöpen abgerundet.